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  • Charttechnik als Tradinginstrument

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    Mathematik und harte Fakten – das sind die Werte auf die die Charttechnik (technische Analyse) aufbaut. Beinahe jeder aktive Trader setzt auf die technische Analyse als zentrales oder als unterstützendes Tradinginstrument. Grundsätzlich handelt es sich bei der Charttechnik um nichts anderes als um eine Vergangenheitsbetrachtung. Anhand der Vergangenheit kann man natürlich nicht die Zukunft ableiten, jedoch besitzt man die Möglichkeit Verhaltensmuster darzustellen. Solch Verhaltensmuster bauen in der Regel auf die psychologische Einstellungen der einzelnen am Markt agierenden Akteure auf. Somit kann das Wissen über die Vergangenheit, welche mit Charttechnikkenntnissen gleichzusetzten ist, maßgeblich zum Erfolg in der Zukunft beitragen.

    Bei der Charttechnik gibt es unterschiedlichste Methoden, wie man die Vergangenheit analysieren kann. Welche Methoden es hierbei gibt, wie man diese anwenden kann und wie sich diese im Grundverständnis unterscheidensollte anhand dieser Homepage aufgezeigt werden. Auf die unterschiedlichen Chart-Formationen sowie auf die zusätzlich oft in die Betrachtung mit aufgenommen technischen Indikatoren wird dabei eingegangen.

    Anhand dieser Homepage sollte schlussendlich ein erster Einblick in die technischen Analysemöglichkeiten gegeben werden. Wer sich mit der Charttechnik intensiver befassen will, sollte hierbei vor allem auf Fachliteratur setzten und sich bewusst sein, dass sich das aneignen technischer Erkenntnisse oftmals Jahre dauert – wie auch bei der Charttechnik stellt eine hohe Disziplin hierbei den zentralen Erfolgsfaktor dar!


  • Charttypen

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    Anhand von Charts soll der Kursverlauf eines Wertes über einen definierten Zeitraum grafisch dargestellt werden. Der Zeitraum kann in der Länge sowie in der Unterteilung frei gewählt werden. Neben den herkömmlichen Unterteilungsformen Wochen und Tage, wird gerne noch in Jahre und Monate, dies vor allem bei langfristigen Investoren, welche einen langen Trend herauslesen wollen und dazu tief in die Vergangenheit blicken zurück gegriffen. Auf der anderen Seite kann eine ebenso eine kurzfristige Unterteilung stattfinden – Stunden, Minuten oder Ticks wären hierfür Beispiele. Die kurzfristigen Chartbilder eignen sich für das Daytrading um etablierte Trends vorherzusagen bedarf es einen längeren Betrachtungszeitraum.

    Auf der X-Achse stehen bei einem Chartbild das den Kursverlauf widerspiegelt in der Regel die Werte / Kurse / Prozentsätze. Hingegen wird auf der Y-Achse der Zeitraum dargestellt.

    Charts / Chartbilder bilden die eigentliche Grundlage für die technische Analyse. Anhand von ihnen kann man die Kursentwicklung der Vergangenheit grafisch darstellen. Gleichzeitig bauen beinahe alle technischen Indikatoren auf diese auf. In der Regel werden die einzelnen Indikatoren gemeinsam mit einem Chartbild betrachtet. Bei der Darstellung des Chartbilds gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die bekanntesten Charttypen sind: der Linien-, Balken-, sowie der Candlestick-Chart.

    Bei den Linien Charts handelt es sich um die gängigste Form der Chartbilder. Im Gegensatz zu den anderen Chart Darstellmöglichkeiten weisen Liniencharts nur eine bedingte Aussagekraft aus. Dies liegt daran, dass hierbei lediglich Kurse zu einem bestimmten Zeitpunkt – Schlusskurse betrachtet werden. Einige Investoren bauen ihre Analysen jedoch auf Linien Charts auf, da für sie der Schlusskurs eine enorme Aussagekraft besitzt.

    Bei den Balkencharts handelt es sich um komplexere Chartgebilde. Zusätzlich zum Schlusskurs sind noch der Eröffnungskurs, das Tageshoch sowie das Tagestief aus einem Balkenchart ersichtlich. Aufgrund der hohen Aussagekraft stellen sie für bestimmte Tradingstrategien die Grundlage dar. Candlestick Charts sind beinahe mit den Balkencharts ident. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei den Candlestick Charts nicht nur um eine Abbildung von Kursverläufen sondern direkt um eine mögliche Tradingsstrategie.