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  • Charttechnik als Tradinginstrument

    Mathematik und harte Fakten – das sind die Werte auf die die Charttechnik (technische Analyse) aufbaut. Beinahe jeder aktive Trader setzt auf die technische Analyse als zentrales oder als unterstützendes Tradinginstrument. Grundsätzlich handelt es sich bei der Charttechnik um nichts anderes als um eine Vergangenheitsbetrachtung. Anhand der Vergangenheit kann man natürlich nicht die Zukunft ableiten, jedoch besitzt man die Möglichkeit Verhaltensmuster darzustellen. Solch Verhaltensmuster bauen in der Regel auf die psychologische Einstellungen der einzelnen am Markt agierenden Akteure auf. Somit kann das Wissen über die Vergangenheit, welche mit Charttechnikkenntnissen gleichzusetzten ist, maßgeblich zum Erfolg in der Zukunft beitragen.

    Bei der Charttechnik gibt es unterschiedlichste Methoden, wie man die Vergangenheit analysieren kann. Welche Methoden es hierbei gibt, wie man diese anwenden kann und wie sich diese im Grundverständnis unterscheidensollte anhand dieser Homepage aufgezeigt werden. Auf die unterschiedlichen Chart-Formationen sowie auf die zusätzlich oft in die Betrachtung mit aufgenommen technischen Indikatoren wird dabei eingegangen.

    Anhand dieser Homepage sollte schlussendlich ein erster Einblick in die technischen Analysemöglichkeiten gegeben werden. Wer sich mit der Charttechnik intensiver befassen will, sollte hierbei vor allem auf Fachliteratur setzten und sich bewusst sein, dass sich das aneignen technischer Erkenntnisse oftmals Jahre dauert – wie auch bei der Charttechnik stellt eine hohe Disziplin hierbei den zentralen Erfolgsfaktor dar!


  • RSI

    Der Relative Strength Index (RSI) zählt zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Indikatoren. Er wurde bereits im Jahre 1978 von Welles Willer entwickelt und dient oftmals als Basis für die Berechnung weiterer Indikatoren. Anhand des RSI soll die innere Stärke einer Kursbewegung gemessen werden. Die Bezeichnung „Relative“ lässt fälschlicherweise vermuten, dass die Stärke ins Verhältnis zu einem anderen Wertpapier gesetzt wird. Dem ist jedoch nicht so. Der RSI gibt nur Aufschluss über die Stärke des betrachteten Wertpapieres.

    Bei der Berechnung des RSI werden meist zwischen neun und 14 Tage (Durchschnittswerte) herangezogen. Der Durchschnitt der aufwärts gerichteten Kursänderungen wird mit jenen der abwärts gerichteten Wertänderungen ins Verhältnis gesetzt. Anhand eines normierten Wertebereiches (0-100) eignet sich der RSI um überkaufte oder überverkaufte Bereiche zu identifizieren. Ein RSI Wert von 80 gibt zum Beispiel an, dass sich der Markt im überkauften Bereich befindet. Ein RSI Wert von unter 20 bedeutet, dass das Wertpapier überverkauft ist.

    Wie bereits erwähnt dient der RSI auch als Grundlage für andere Indikatoren. Oftmals wird er in Kombination mit anderen Werten zum Trading herangezogen. Wenn man alleinig den RSI als Entscheidungsinstrument verwendet, handelt es sich hierbei um einen eher unzuverlässigen Wert.

    Wie bereits beschrieben ist der RSI nicht darauf ausgelegt Kursänderungen vorherzusagen. Er gibt lediglich die innere Stärke der Kursbewegung wider. In der Regel wird der RSI zusammen mit anderen Kennzahlen betrachtet. Kursänderungszeitpunkte, jeweilige Aus- sowie Einstiegszeitpunkte, welche lediglich anhand des RSI´s ermittelt werden, sind in der Regel nicht aussagekräftig.