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  • Charttechnik als Tradinginstrument

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    Mathematik und harte Fakten – das sind die Werte auf die die Charttechnik (technische Analyse) aufbaut. Beinahe jeder aktive Trader setzt auf die technische Analyse als zentrales oder als unterstützendes Tradinginstrument. Grundsätzlich handelt es sich bei der Charttechnik um nichts anderes als um eine Vergangenheitsbetrachtung. Anhand der Vergangenheit kann man natürlich nicht die Zukunft ableiten, jedoch besitzt man die Möglichkeit Verhaltensmuster darzustellen. Solch Verhaltensmuster bauen in der Regel auf die psychologische Einstellungen der einzelnen am Markt agierenden Akteure auf. Somit kann das Wissen über die Vergangenheit, welche mit Charttechnikkenntnissen gleichzusetzten ist, maßgeblich zum Erfolg in der Zukunft beitragen.

    Bei der Charttechnik gibt es unterschiedlichste Methoden, wie man die Vergangenheit analysieren kann. Welche Methoden es hierbei gibt, wie man diese anwenden kann und wie sich diese im Grundverständnis unterscheidensollte anhand dieser Homepage aufgezeigt werden. Auf die unterschiedlichen Chart-Formationen sowie auf die zusätzlich oft in die Betrachtung mit aufgenommen technischen Indikatoren wird dabei eingegangen.

    Anhand dieser Homepage sollte schlussendlich ein erster Einblick in die technischen Analysemöglichkeiten gegeben werden. Wer sich mit der Charttechnik intensiver befassen will, sollte hierbei vor allem auf Fachliteratur setzten und sich bewusst sein, dass sich das aneignen technischer Erkenntnisse oftmals Jahre dauert – wie auch bei der Charttechnik stellt eine hohe Disziplin hierbei den zentralen Erfolgsfaktor dar!


  • Bollinger Bänder

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    Bei den Bollinger Bändern handelt es sich um einen technischen Indikator, welcher in der Regel gerne als Chartsignal verwendet wird. Diese Methode der Chartanalyse wurde erst in den 1980er Jahren von John Bollinger, nach dem sie auch benannt wurde, entwickelt.

    Anhand von Bollinger Bändern soll man erkennen, wie sich der Kurs verhält bzw. in welche Richtung dieser am wahrscheinlichsten tendiert. Grundsätzlich gibt es drei Bänder – für diese müssen die jeweiligen Werte ermittelt werden. Für das erste Band, welche gleichzeitig das mittlere Band darstellt, wird gewöhnlich der gleitende Durchschnitt herangezogen. Dieser Durchschnitt kann frei nach eigenem Ermessen gewählt werden – in der Regel werden bei der Durchschnittsfindung jedoch die letzten zwanzig Werte herangezogen. Nachdem man das mittlere Band berechnet hat, wird das untere sowie das obere Band ermittelt. Hierbei wird auf die Grundlage der Normalverteilung zurück gegriffen. Diese besagt, dass beinahe 70 Prozent aller Werte nicht mehr als eine Standardabweichung, 95 Prozent aller Werte nicht mehr als zwei Standardabweichungen sowie 99 Prozent nicht mehr als drei Standardabweichungen vom Mittelwert (Durchschnittswert = mittleres Bollinger Band) entfernt sind. Die dabei errechnete Standardabweichung wird mit einem Faktor multipliziert – gewöhnlich beträgt dieser 2 – indem man dieses Ergebnis vom Durchschnittswert subtrahiert erhält man das untere durch die Addition das obere Band.

    Anhand der These der Normalverteilung und der Auswahl des Faktors – können die Bollinger Bänder eine starke Aussagekraft aufweisen. Wird das obere / untere Band erreicht handelt es sich in der Regel um eine überkaufte / überverkaufte Situation. Der Wert wird sich im theoretischen Regelfall in die gegengesetzte Richtung bewegen – da dieser sich theoretisch wieder dem Durchschnittswert annähert.

    Es gibt eine ganze Reihe von Kritikern, welche behaupten, dass die Bänder keinen zuverlässigen Aussagen über die Kursentwicklung treffen können. Sicherlich geben sie ein entsprechendes Intervall an, jedoch ist es nicht möglich vorherzusagen wann der Kurs den Durchschnitt wieder erreichen wird. Das dieser dem gleitenden Durchschnitt folgt ist ebenso nicht bewiesen. Die Kritiker untermauern ihre Kritik noch damit, dass eine genaue Standardabweichung, welche die Grundlage für die Normalverteilung darstellt, in der Regel gar nicht berechnet werden kann / bekannt ist.

    Bollinger Bänder können ein gutes Trading-Instrument darstellen. Hierbei handelt es sich jedoch ebenfalls um ein unterstützendes Signal. Würde man Tradingstrategien lediglich auf das Verhalten von den Bollinger Bändern aufbauen, wären diese in den meisten Fällen nicht rentabel.