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  • Charttechnik als Tradinginstrument

    Mathematik und harte Fakten – das sind die Werte auf die die Charttechnik (technische Analyse) aufbaut. Beinahe jeder aktive Trader setzt auf die technische Analyse als zentrales oder als unterstützendes Tradinginstrument. Grundsätzlich handelt es sich bei der Charttechnik um nichts anderes als um eine Vergangenheitsbetrachtung. Anhand der Vergangenheit kann man natürlich nicht die Zukunft ableiten, jedoch besitzt man die Möglichkeit Verhaltensmuster darzustellen. Solch Verhaltensmuster bauen in der Regel auf die psychologische Einstellungen der einzelnen am Markt agierenden Akteure auf. Somit kann das Wissen über die Vergangenheit, welche mit Charttechnikkenntnissen gleichzusetzten ist, maßgeblich zum Erfolg in der Zukunft beitragen.

    Bei der Charttechnik gibt es unterschiedlichste Methoden, wie man die Vergangenheit analysieren kann. Welche Methoden es hierbei gibt, wie man diese anwenden kann und wie sich diese im Grundverständnis unterscheidensollte anhand dieser Homepage aufgezeigt werden. Auf die unterschiedlichen Chart-Formationen sowie auf die zusätzlich oft in die Betrachtung mit aufgenommen technischen Indikatoren wird dabei eingegangen.

    Anhand dieser Homepage sollte schlussendlich ein erster Einblick in die technischen Analysemöglichkeiten gegeben werden. Wer sich mit der Charttechnik intensiver befassen will, sollte hierbei vor allem auf Fachliteratur setzten und sich bewusst sein, dass sich das aneignen technischer Erkenntnisse oftmals Jahre dauert – wie auch bei der Charttechnik stellt eine hohe Disziplin hierbei den zentralen Erfolgsfaktor dar!


  • Fundamentale Analyse

    Die fundamentale Analyse stellt das Gegenstück zur charttechnischen Analyse dar. Die fundamentale Analyse baut auf betriebswirtschaftliche Daten auf und versucht anhand von diesen mögliche zukünftige Kursentwicklungen vorherzusagen. Bei der Fundamentalanalyse gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen, welche betrachtet werden. In der Regel baut ein Großteil dieser Kennzahlen auf die Bilanzanalyse der / des einzelnen Unternehmens auf. Anhand von fundamentalen Daten versucht man unter- sowie überbewertete Aktien zu finden. Je nach Bewertung investiert oder deinvestiert man in diese Werte.

    Zu den bekanntesten fundamentalen Kennzahlen zählen: die Gesamtkapitalrendite, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sowie das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV).

     

    Gesamtkapitalrendite

    Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber wie profitabel ein Unternehmen wirtschaftet – welchen Mehrwert es mit dem notwendig eingesetzten Kapital erreicht. Je nach Unternehmensgröße / Kapitalstruktur sowie Branche muss man bei den Renditen unterscheiden. In einer Branche kann man mit einer Gesamtkapitalrendite von 10% zu den Schlusslichtern zählen, in der anderen ist man ganz vorne dabei.

     

    Kurs-Gewinn-Verhältnis

    Das KGV gibt Aufschluss darüber wie hoch ein Unternehmen im Bezug seiner erwirtschafteten Gewinne bewertet ist. Hierbei wird die Marktkapitalsierung durch den jährlichen Gewinn dividiert. In der Regel spricht man bei einem KGV von 10-20 von einer normalen Bewertung. Jedes Unternehmen muss jedoch individuell betrachtet werden. Vor allem die Wachstumsaussichten, die Marktpositionierung, die Marktentwicklung /-einschätzungen, die Branche sowie die Kapitalstruktur haben maßgeblich Einfluss auf das KGV.

     

    Kurs-Buchwert-Verhältnis

    Beim KBV wird der Kurs in Bezug auf den Buchwert betrachtet. Nach unterbewerteten Unternehmungen wird hierbei gesucht. In der Regel ist es jedoch überaus schwierig einen konkreten Buchwert zu ermitteln. Oftmals besitzen Unternehmungen stille Reserven oder auch stille Lasten, welche man in der Regel nicht kennt. In der Regel hat es spezielle Gründe warum Unternehmungen unter dem Buchwert notieren. Lediglich durch die Betrachtung des KBV ist es oftmals recht schwierig unterbewerte Unternehmungen zu finden.

    Bei der fundamentalen Analyse ist es besonders wichtig, dass man nicht nur einzelnen Kennzahlen betrachtet. Vielmehr bedarf es einer Gesamtbetrachtung. Jeder Investor kann jedoch selbst darüber entscheiden auf welche Werte er besonders achtet. Eine einheitliche Strategie wie die fundamentale Analyse angewandt wird gibt es nicht.