Expandmenu Shrunk



  • Charttechnik als Tradinginstrument

    Posted on by admin

    Mathematik und harte Fakten – das sind die Werte auf die die Charttechnik (technische Analyse) aufbaut. Beinahe jeder aktive Trader setzt auf die technische Analyse als zentrales oder als unterstützendes Tradinginstrument. Grundsätzlich handelt es sich bei der Charttechnik um nichts anderes als um eine Vergangenheitsbetrachtung. Anhand der Vergangenheit kann man natürlich nicht die Zukunft ableiten, jedoch besitzt man die Möglichkeit Verhaltensmuster darzustellen. Solch Verhaltensmuster bauen in der Regel auf die psychologische Einstellungen der einzelnen am Markt agierenden Akteure auf. Somit kann das Wissen über die Vergangenheit, welche mit Charttechnikkenntnissen gleichzusetzten ist, maßgeblich zum Erfolg in der Zukunft beitragen.

    Bei der Charttechnik gibt es unterschiedlichste Methoden, wie man die Vergangenheit analysieren kann. Welche Methoden es hierbei gibt, wie man diese anwenden kann und wie sich diese im Grundverständnis unterscheidensollte anhand dieser Homepage aufgezeigt werden. Auf die unterschiedlichen Chart-Formationen sowie auf die zusätzlich oft in die Betrachtung mit aufgenommen technischen Indikatoren wird dabei eingegangen.

    Anhand dieser Homepage sollte schlussendlich ein erster Einblick in die technischen Analysemöglichkeiten gegeben werden. Wer sich mit der Charttechnik intensiver befassen will, sollte hierbei vor allem auf Fachliteratur setzten und sich bewusst sein, dass sich das aneignen technischer Erkenntnisse oftmals Jahre dauert – wie auch bei der Charttechnik stellt eine hohe Disziplin hierbei den zentralen Erfolgsfaktor dar!


  • Candlestick Analyse

    Posted on by admin

    Die Candlestick Analyse zählt zu den ältesten Charttechniken der Welt. Ihren Ursprung hat diese Chartanalyse im japanischen Raum. Dort wurde sie bereits im 16 Jhdt. zur Bepreisung von Reisoptionen verwendet. Candlesticks können als Chartbild betrachtet werden – hierfür haben sie eine Doppelfunktion – auf der einen Seite kann man mittels Candlestick Charts den Kursverlauf abbilden – auf der anderen Seite handelt es sich bei der Betrachtung / Aussagekraft der einzelnen Kerzen um  eine eigene Tradingstrategie.

    Canldesticks, welche im deutschsprachigen als Kerzencharts bezeichnet werden, spiegeln den Kursverlauf einer Periode wieder. Bei der Wahl des betrachteten Zeitraumes sind keine Einschränkungen gegeben. Es können monatliche, tägliche oder stündliche Candlestick Charts erstellt werden. Anhand der Candle (Kerze) kann man erkennen wie groß die Spanne zwischen dem Eröffnungs- sowie dem Schlusskurs ist. Desto größer die Kerze, desto größer war die Schwankung. Die Linien, welche die Kerze überragen werden als Dochte bezeichnet. Ein Docht über der Kerze gibt an, dass der Kurs nicht auf Tageshoch geschlossen hat. Genau umgekehrt verhält es sich, wenn sich unter der Kerze ein Docht – hierbei wird dieser jedoch als Lunte bezeichnet – befindet – hierbei wurde nicht auf dem Tagestief geschlossen. Je nach Kursverlauf haben die Kerzenkörper unterschiedliche Farben. Ist der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs wird die Kerze in der Regel in weiß oder grün dargestellt. Ist der Schlusskurs jedoch geringer als der Eröffnungskurs ist die Kerze für gewöhnlich schwarz oder rot. Anhand der gezielten Farbwahl kann man ein Chartbild / Chartentwicklung einfach lesen. Eine Besonderheit stellt ein sogenannter Dolch (Doji) dar. Bei einem Doji gibt es keinen Kerzenkörper bzw. dieser ist sehr gering – solch ein Chartmuster entsteht wenn der Eröffnungs- sowie der Schlusskurs beinahe ident sind.

    Je nach Kerzentyp  (Farbe, Länge, Ausprägung) können unterschiedliche Strategien verfolgt werden bzw. die Kerzen besitzen unterschiedliche Aussagekräfte. Eine schwarze Candlestick Kerze, welche keine Lunte aufweist – dies gibt an, dass der Kurs auf Tagestief geschlossen hat, ist in der Regel ein verlässliches Zeichen für eine „Verkaufswelle“. Mit einer großen Wahrscheinlichkeit wird der Kurs hierbei weiter fallen. Es gibt unzählige Interpretationen der einzelnen Candlesticks. Meist muss man eine ganze Reihe von Kerzen betrachten um eine Aussagekraft zu erhalten. Im Zusammenhang mit Candlestick Formationen ist es sinnvoll weitere technische Indikatoren in die Betrachtung mit aufzunehmen. Dadurch lässt sich die Zuverlässigkeit der Aussagekraft wesentlich verstärken.